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Aktuelles

Bürgerstammtisch

Im August findet kein Bürgerstammtisch statt!


Die aktuelle Ausgabe
"Der FREIE WÄHLER"
des Bildungswerks für Kommunalpolitik Bayern kann hier [Link zum BKB] im PDF-Format gelesen oder heruntergeladen werden.


Die aktuelle und ältere Ausgaben unseres Gmaa Wecker können Sie hier [Link] lesen und herunter- laden.


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Deswegen gibt es in unregelmäßigen Abständen unseren FREIE WÄHLER Newsletter.

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Geschichte

In den ehemaligen selbständigen Gemeinden Rohr, Regelsbach, Gustenfelden und Prünst, die heute die Großgemeinde Rohr bilden, gab es im Bereich der Kommunalpolitik keine parteilichen oder parteiähnlichen Gruppierungen. Man wählte den Gemeinderat aus einer einzigen Wahlvorschlagsliste. Die Auswahl der Kandidaten erfolgte zumeist in öffentlichen Versammlungen.

Zwar gab es in einzelnen Gemeinden schon Ortsgruppen der CSU und auch der SPD, aber eine eigene Liste wäre für diese sowohl wegen der geringen Mitgliederzahlen als auch wegen der niedrigen Einwohnerzahlen der damaligen Gemeinden nicht zu realisieren gewesen.

Im Zug der Gebietsreform 1978 und der Bildung der Großgemeinde Rohr erweiterten die bestehenden Ortsgruppen der Parteien ihren Bereich statutengemäß über die gesamte neue Gemeinde und bekundeten ihren Willen, mit eigenen Listen an der bevorstehenden Kommunalwahl teilzunehmen.

Ein Teil der ehemaligen Gemeinderäte, ihnen voran Altbürgermeister Wieser aus Rohr, beobachteten diese Entwicklung mit Besorgnis. Der größte Teil engagierter und verantwortungswilliger Bürger, die jedoch parteiunabhängig bleiben wollten, wären somit für eine Mitarbeit bei der kommunalen Selbstverwaltung ausgeschlossen worden.

Bereits Ende 1977 begann deshalb eine Initiativgruppe mit der Werbung interessierter Mitarbeiter für die Vorbereitung einer parteiunabhängigen Kandidatenliste. Man gab sich den Namen "Die FREIEN WÄHLER in der Gemeinde Rohr". In allen vier ehemaligen Gemeinden wurden in öffentlichen Versammlungen aus der Mitte der Bürger heraus interessierte und verantwortungsbereite Kandidaten vorgeschlagen und für die Nominierung ausgewählt.

Im ersten Gemeinderat nach der Gebietsreform 1987 waren die FREIEN WÄHLER mit fünf Räten, die CSU mit sieben und die SPD mit zwei Mitgliedern vertreten.

Das unabhängige und selbstbewusste Auftreten der FREIEN WÄHLER im Gemeinderat sowie die zielorientierten und fair geführten Informationsveranstaltungen für die Wahl 1984 brachten den gewünschten Erfolg. Die CSU musste einen Sitz an die FREIEN WÄHLER abgeben, die nun gleich stark mit sechs Räten im Gemeinderat vertreten waren. Die SPD behielt zwei Sitze.

Leider konnte dieser Aufwärtstrend 1990 nicht fortgesetzt werden. Sowohl 1990 als auch 1996 zogen die FREIEN WÄHLER wieder mit fünf Stimmen in den Gemeinderat. Besonders 1996 hatte man sich mehr erwartet, da wegen der gewachsenen Einwohnerzahlen 16 Gemeinderäte zu wählen waren. Neben den fünf FREIEN WÄHLERN stellte die CSU acht und die SPD drei Gemeinderäte. Wir konnten uns somit immer noch als die zweitstärkste politische Kraft in der Gemeinde behaupten.

Im Jahr 1990 bewarben sich die FREIEN WÄHLER auch um das Amt des Bürgermeisters - schon allein, um ihre gleichrangige Stellung neben den anderen Gruppierungen zu demonstrieren. Sechs Jahre später kam aufgrund persönlicher Gründe der geeigneten Kandidaten eine derartige Kandidatur leider nicht zustande.

Mit unserer Informationsschrift Gmaa-Wecker haben wir im Jahr 1992 ein Medium geschaffen, mit dem wir bis zu vier Mal im Jahr unsere Arbeit den Bürgern näher bringen. Der Gmaa-Wecker ist inzwischen bei Bürgern und bei politischen Gegnern als sachlich und kompetent anerkannt.

Die kommunalpolitische Arbeit der FREIEN WÄHLER wird von den Bürgern erkannt und geschätzt. Dies zeigen vor allem die Rohrer Ereignisse der Kreistagswahlen: 1990 und 1996 konnte die Liste der UWG/FW weit über 20 Prozent der Rohrer Wählerstimmen für sich verbuchen. Dies waren nach Kammerstein die besten Ergebnisse im Landkreis! Auch der FREIE WÄHLER Landratskandidat im Jahre 1993, Walter Schnell aus unserer Nachbargemeinde Kammerstein, wurde von der Rohrer Bürgerschaft mit 54,8 Prozent überdurchschnittlich unterstützt.

Bei der nächsten Kommunalwahl im  Jahre 2002 hatte unser Bürgermeisterkandidat mehr als einen Achtungserfolg zu verzeichnen. An der Zusammensetzung des Gemeinderats hatte sich nur geändert, dass zulasten eines CSU-Mandates ein Unabhängiger ins Kommunalparlament einzog.

2007 feierten Die FREIEN WÄHLER in der Gemeinde Rohr ihr 30-jähriges Jubiläum mit eingeladenen Funktionsträgern der Gemeinde im Bierlein-Saal. Diese kurzweilige Veranstaltung im Vorfeld der Kommunalwahl 2008 blieb auch der landkreisweiten FW-Prominenz im Gedächtnis. Anlässlich dieser Veranstaltung wurden auch die noch lebenden Gründerväter zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Im Jahr 2008 sind Die FREIEN WÄHLER in der Gemeinde Rohr wieder mit einem Bürgermeisterkandidaten angetreten. Das führte zu einer Stichwahl der Bürgermeisterkandidaten der CSU und der SPD, die der Amtsinhaber mit einem denkbar kleinen Stimmenvorsprung von 14 Stimmen für sich entscheiden konnte. Nach der Wahl hatten sich die Machtverhältnisse im Gemeinderat aber maßgeblich verändert. Die C-Partei hatte ihre absolute Mehrheit im Rohrer Gemeinderat verloren. Erstmals konnten Die FREIEN WÄHLER in der Gemeinde Rohr einen Bürgermeisterstellvertreter und wieder fünf Gemeinderäte stellen und aufgrund der veränderten Mehrheitsverhältnisse die Beschlüsse im Kommunalparlament entscheidend beeinflussen. Als Beispiele seien hier nur der lange gehegte Wunsch nach einer vernünftigen Schulsporthalle und der Einsatz regenerativer Energie an unserer energetisch sanierten Grundschule genannt.

Im April 2014 beschloss die Mitgliederversammlung den Vereinsnamen und das Logo moderner zu gestalten. Aus "Die FREIEN WÄHLER in der Gemeinde Rohr e.V." wurde
"FREIE WÄHLER Gemeinde Rohr e.V."

 

Trotz landes-, bundes- und europaweiten Aktivitäten von einigen Wenigen sehen wir, Die FREIEN WÄHLER Gemeinde Rohr e.V., unser Betätigungsfeld in der "bürgernahen Kommunalpolitik". Dazu wollen wir mit der größtmöglichen Unabhängigkeit zum Wohl unserer Bürgerschaft unseren Beitrag leisten.

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